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Die Brasse ( Abramis brama )

Brasse Die Brasse, auch Blei oder Brachse genannt, steht als Leitfisch für die Brachsenregion in den Unterläufen fließender Flüsse und in Seen mit einem hohen Nährstoffanteil und schlammigem Grund.Als sehr anpassungsfähiger Fisch ist ein gesunder Bestand in unseren Gewässern vorhanden, obwohl regelmäßig ganze Jahrgänge deren Ursache unbekannt ist (vermutlich Nährstoffmangel).Besonders in den Seen in Norddeutschland kann es zur Verbuttung kommen, dauter versteht man den überstarken Anstieg der Population. Als Folge der Verbuttung ist, das sich durch die grosse Fischzahl ein Nahrungsmangel bildet, der dir Fische dann Kleinwüchsig werden lässt.Als Gegenmassnahmen werden dann Hegefischen durchgeführt oder vermehrt Raubfische eingesetzt.
Die Brasse kann eine Körpergrösse erreicht in der Regel eine Grösse von 30-50 cm, sehr selten sind Exemplare bis zu 75cm. Das durchschnittliche Gewicht beträgt ca 7 Kilo. Die Körperform ist seitlich stark abgeflacht und der Rücken ist schwarz bis bleigrau gefärbt, die Seiten glänzen metallisch.Der Bauch weist eine weißliche Färbung mit Perlmuttglanz auf. Diese Fischart wird leicht mit der Güster verwechselt, als Unterscheidungsmerkmal reichen die Brustflossen der Brasse bis zu den Bauchflossen heran.

Die Brasse ernährt sich hauptsächlich von Würmern, Larven, Muscheln und Schnecken. Aber auch Plnkton und Wasserpflanzen dienen als Nahrung. Als Speisefisch wird die Brasse wegen Ihrer grossen Anzahl an Gräten nicht besonders geschätzt.