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Die Barbe ( Barbus barbus )

Barbe Durch nachteilige Veränderungen Ihres Lebensraumes wie zum Beispiel Stauwerke oder die fehlende durchgängigkeit der Flussläufe als Folgewirkung von errichteten Wasserkraftanlagen ist der Bestand der Barbe gefährdet.Der Barbe verdankt die Barbenregion als eine der fünf Leitfischregionen Ihren Namen.Diese Region zeichnet sich durch klares und sauerstoffreiches Wasser in den Mittelabschnitten der Flüße aus. Die Barbe ist ein Grundfisch der steinig-sandigen Bodengrund bevorzugt.Bis zu 80cm lang und 11 Kg kann eine Barbe erreichen, dabei ernährt Sie sich meist von Würmern,Schnecken,Muschen und Fischlaich.Grossere Barben verschmähen auch Kleinfische nicht. Obwohl Ihr Fleisch als wohlschmeckend bezeichnet wird, ist an dieser Stelle zu erwähnen, das dieser Fisch ganzährig geschützt ist.Dazu ist ebenfalls zu bemerken, das während der Laichzei von Mai bis Juni das Bauchfleich und der Rogen giftig sind.
Wie bei den allen Weissfischen ist Ihr Fleisch mit kleinen Gräten durchsetzt, das Sie zu keinem besonders guten Speisefisch macht.

Die Färbung der Barbe reicht von der graugrünen Rückenflosse über Goldgelb schimmernde Seiten bis zu einem weissen Bauch. Die Flossen sind Graugrün bis Rötlich gefärbt.

In grösseren Verbänden zieht die Barbe zu Ihren Laichgebieten die einen Kiesigen Grund haben sollten.Bei fehlendem Laichsubstrat , beispielweise wenn der Weg zum Laichplatz durch Querbauten vesperrt sind , setzt die Barbe den Laichvorgang aus.Damit ist diese Art durch viele Bauten vom Untergang bedroht und wird mittlerweile durch Besatzmaßnahmen gestützt.

Die Barbe war Fisch des Jahres 2003