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Der Zander ( Sander lucioperca)

Zander Der Zander, der zur Ordnung der Barschfische gehört, ist einer der größten Süsswasserraubfische und kann bei einer Länge bis zu 1,25 Meter ein Gewicht bis zu 19 kg erreichen. Als Räuber hat der Zander mittlerweile sogar dem Hecht den Rang abgelaufen, da dieser auch in von Menschen umgestalteten Flüssen laichen kann.Ein weitere Vorteil ist auch die hevorragend ausgepägte Fähigkeit in trüben Gewässern sehr gut sehen zu können. Der Zander gilt als sehr scheu und vorsichtig besonders die Großzander über 90cm werden extrem selten gefangen. Bevorzugt steht der Zander an Stellen, die Ihm eine Versteckmöglichkeit bieten wie Wasserpflanzen,Strömungskanten oder Buhnen die Ihm Deckung geben während er auf Beute lauert.
Der Zander hat eine geteilte Rückenflosse, deren vorderster Teil hartstrahlig ist. Der Rücken des Zanders ist grüngrau gebändert , der Bauch silberweiss ,die Flossen weisen schwärliche flecken auf.

Zander sind Frühjahrslaicher die vorzugsweise Ihren Laich in seichtem Wasser auf Wasserpflanzen und Kiesbänken ablegen, sein Leben verbringt er eher in tieferem Wasser.

Als Speisefisch ist der Zander äusserst geschätzt , da er ein festes grätenloses Fleisch besitzt und wird auch sehr gerne beangelt. Als Köder sollten vorzugsweise schlanke Fische oder Gummiköder genutzt werden, hochrückige Köder werden in der Regel verschmäht. Als Köder eignen sich kleine Rotaugen, Rotfeder und Barsche von 8-20 cm.

Beim Angeln auf Zander sind gute Fangzeiten an frostfreien Tagen vor allem die Abend- und Nachtstunden und bei Frost die Mittagszeit. Die fängigsten Monate sind Mai/Juni nach der Laichzeit und September bis Dezember. Besonders die großen Exemplare werden in der kalten Jahreszeit gefangen. Die Fangmonate können variieren und sind vom Gewässer abhängig.